Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.
henteaser
01:02

Gerade dreht sich eine Menge um das Recht auf Stadt und um urbane Kämpfe. In derselben Weise, wie mich die Überfokussierung auf Multikulturalismus besorgt macht, beunruhigt mich auch die übermäßige Konzentration auf Städte, nur weil wir uns gerade in ihnen befinden. Und auch eine Dominanz der Politik durch die großen Städte. Kann ja sein, dass dort die Dinge explodieren, in diesem Sinne ist es richtig, auf sie zu schauen. Aber es ist auch eine Form von Insularität und Selbstobsession, dass wir alle dorthin sehen, wo wir sind, anstatt nach außen gerichtet zu denken.

[...] Immer nehmen wir das Wort „urban“ in den Mund. Warum? Warum nicht „Gesellschaft“?

Der  Rest des Interviews kreist um die Geschichte Londons als Global City, die britische Linke und die Frage wie es gelang in der Finanzkrise die Hegemonie des Neoliberalismus zu bewahren:

Ganz am Anfang gab es mal einen Moment, als jeder dachte: Hey, etwas sehr Grundlegendes könnte passieren. Die Menschen stellten Gier und Individualismus in Frage. Und dann verschwand der Moment wieder. Wenn man so will, schafften sie es, die Geschichte umzuerzählen. Es ist nun nicht mehr länger ein Problem der Banken, es ist eins der öffentlichen Ausgaben. Und wir dachten: Wie konnte das passieren. Aber sie haben sich darauf schon seit langem vorbereitet.

Immer nehmen wir das Wort „urban“ in den Mund. Warum? Warum nicht Gesellschaft? | urbaniZm

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl