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December 22 2012

henteaser
01:25

Zwei symptomatische Fälle:

* Weibliche Beamte der Kriminalpolizei hoben in München-Neuhausen einen Ruinenschlupfwinkel aus, in dem sich fünfzehn neun- bis zwölfjährige Jungen und Mädchen regelmäßig zum "Spiel" zusammenfanden. Beobachtungen und Ermittlungen ergaben, daß die Kinder in der verfallenen Ruine wochenlang "sexuelle Orgien" gefeiert hatten.

* In einem alten Möbelwagen in München-Laim hatte ein Zwölfjähriger ein regelrechtes Bordell für Kinder eingerichtet. Sieben- bis fünfzehnjährige Mädchen "spielten Fräulein". Als Eintrittsgeld mußten die Jungen 50 Pfennig zahlen. Hatten sie kein Geld, so konnten sie ihre Schulbücher als Pfand zurücklassen. Der zwölfjährige "Manager" erklärte, er habe solche Dinge unter den Erwachsenen im Flüchtlingslager gesehen.

DER SPIEGEL 6/1951 - Wie naiv die Eltern sind

December 20 2012

henteaser
23:55

"Formel Eins" hatte einen Gang runtergeschaltet und besaß jetzt nur noch das Temperament einer Querfeldein-Rallye. Die flotte Sendereihe lieferte TV-Musikunterhaltung wie gewohnt: Moderator Peter Illmann riß seine Witzchen, ein Fernsehballett tanzte in poppigen Klamotten durch den pittoresk im Münchner Studio ausgebreiteten Autofriedhof, und von Plattenfirmen zur Aufnahme eingeflogene Musiker ödeten sich durch die übliche Playback-Routine.

An solcher Magerkost trugen die deutschen Plattenfirmen die Schuld, denn vorläufig rücken sie keine Video-Clips mehr heraus für "Formel Eins". Denn sie möchten für den TV-Einsatz ihrer Werbefilme auch noch kassieren. Doch es sieht aus, als hätten sie sich damit selbst ins Knie geschossen, indem sie sich der Wirkung ihres erfolgreichsten Werbematerials berauben.

ARD und ZDF heben schon seit längerer Zeit reichlich unbekümmert das Werbematerial der Schallplattenindustrie unbezahlt in ihr Programm. Sendungen wie "Ronny's Pop-Show" und, bis Ende 1983, "Thommy's Pop-Show" im ZDF und "Formel Eins" in der ARD zeigten regelmäßig die teuer hergestellten, aber für die TV-Anstalten nahezu kostenfreien Videos.

DER SPIEGEL 4/1984 - Glitzernder Schrott
henteaser
23:52
Sein Beitrag zur "documenta 5", 1972, bestand beispielsweise aus einer Eisenplatte, die er auf den Kasseler Bahnhofs-Vorplatz pflanzen und mit der Inschrift versehen ließ: "Am 23. März 1994 von 15.00-16.00 Uhr wird Dieter Meier auf dieser Platte stehen."
DER SPIEGEL 20/1985 - Mensch Meier

December 19 2012

henteaser
00:22
Rap, Scratching, Breakdance, Electric Boogie und Graffiti sind neue Vokabeln des Mainstream-Showgeschäfts. Sogar deutsche Großflächen-Unterhalter wie Gottschalk oder Fuchsberger verzieren ihre Frohsinns-Sendungen nun mit Breakdance-Einlagen. Und Unterprivilegierte aus Deutschlands Ausländervierteln versuchen wie ihre New Yorker Vorbilder, sich mit Tanzakrobatik einen Fluchtweg aus Diskriminierung und Hoffnungslosigkeit zu öffnen.
DER SPIEGEL 47/1983 - Flucht mit Hip Hop
Reposted by02mydafsoup-01 02mydafsoup-01

December 18 2012

henteaser
22:32
Bei 2. fällt mir noch ein: Wir sind global vernetzt und müssen uns unsere Partner nicht mehr im eigenen Dorf suchen, deshalb werden wir wählerisch, wählerischer und noch wählerischer.
Wir haben das Gefühl, dass immer noch jemand Besseres kommen könnte, deshalb wollen wir uns nicht binden, wenn es nicht auf den ersten Blick schon zu 100% passt.
Wir haben keine Geduld mehr dafür, was es heißt, sich an einen anderen Menschen mit all seinen Stärken und Schwächen heranzutasten, ihn kennenzulernen, sich etwas mit ihm aufzubauen – wir wollen einfach nur, dass es funktioniert, ohne uns dafür anzustrengend.
Wir suchen uns unsere potenziellen Partner wie Wohnungen online aus, basteln uns den Traumprinzen (oder die Traumprinzessin) und jagen dem Ideal hinterher, mit Scheuklappen vor den Augen, die nichts zulassen, was nicht genau in unser Bild passt.
nakilicious @ Liebes Familienministerium, « Draußen nur Kännchen
Reposted byDietz02mydafsoup-01zerocool911stardustFrauJuledigitalekulturresearchbesenfafnirscavemoabitchAgnesBLATTROTbesenoinkietowserFrauJulehexxehitomi
henteaser
13:55
Die drei Abspringer lehrten, wo die Polizei bei künftigen Fällen von Fallschirm-Luftraub vorrangig zu fahnden hat: in Kreisen von Sportspringern und Ex-Militärs. Denn alle drei wußten gekonnt vom Himmel zu schweben.
DER SPIEGEL 17/1972 - Lohnende Reise
Eine neue Spezies von Luftpiraten beunruhigt Amerikas Luftfahrt: Experten im Fallschirmspringen.
henteaser
12:36
I am lying on a bed somewhere in India, holding a bottle of Heineken. The bottle is half-empty. I am a global brand, therefore I must consume global brands. Or maybe this bland Dutch lager is a sign of my despair. I am no longer myself since I fell out of the sky. I am no longer myself since my betrayal.
Bat, Bean, Beam: Another Skyfall review
henteaser
11:30
The hobbits' 'Shire' resembles a small town in the Home Counties, full of forelock-tugging peasants and happy artisans. Though he idealises the rural petty bourgeoisie, Tolkien treats them with enormous condescension. 'It would be a grievous blow', he says, if the Dark Power were to claim the Shire - to translate, if rural workers were industrialised. Because the good professor loves them so, with their hand-mills and their funny little rural ways. Not that he would want to be one, of course - good lord, no. He has a PhD, don't you know.
Tolkien - Middle Earth Meets Middle England
henteaser
11:14

I frequently have several books on the go at the same time, and until recently I’ve suffered pretty heavy pangs of book guilt. The practice, no doubt common, of stacking the un- and partly-read next to the bed doesn’t help. It’s taken a long hard look at myself to be able to say: “you’re not enjoying this book. Move on. Read something else. It’s OK. You’re allowed. You don’t have to finish it.

I don’t think the publishing industry realises how much money it’s losing to book guilt. Guilty readers don’t buy new books. This is a serious issue. It requires evangelism. Customers need to be unstuck.

The stack, the physical object, plays a big part in this paralysis. I don’t think we’ll ever entirely lose our propensity for book guilt, this Protestant reading ethic. But perhaps the ebook may change its effects slightly.

On Book Guilt | booktwo.org
henteaser
01:02

Gerade dreht sich eine Menge um das Recht auf Stadt und um urbane Kämpfe. In derselben Weise, wie mich die Überfokussierung auf Multikulturalismus besorgt macht, beunruhigt mich auch die übermäßige Konzentration auf Städte, nur weil wir uns gerade in ihnen befinden. Und auch eine Dominanz der Politik durch die großen Städte. Kann ja sein, dass dort die Dinge explodieren, in diesem Sinne ist es richtig, auf sie zu schauen. Aber es ist auch eine Form von Insularität und Selbstobsession, dass wir alle dorthin sehen, wo wir sind, anstatt nach außen gerichtet zu denken.

[...] Immer nehmen wir das Wort „urban“ in den Mund. Warum? Warum nicht „Gesellschaft“?

Der  Rest des Interviews kreist um die Geschichte Londons als Global City, die britische Linke und die Frage wie es gelang in der Finanzkrise die Hegemonie des Neoliberalismus zu bewahren:

Ganz am Anfang gab es mal einen Moment, als jeder dachte: Hey, etwas sehr Grundlegendes könnte passieren. Die Menschen stellten Gier und Individualismus in Frage. Und dann verschwand der Moment wieder. Wenn man so will, schafften sie es, die Geschichte umzuerzählen. Es ist nun nicht mehr länger ein Problem der Banken, es ist eins der öffentlichen Ausgaben. Und wir dachten: Wie konnte das passieren. Aber sie haben sich darauf schon seit langem vorbereitet.

Immer nehmen wir das Wort „urban“ in den Mund. Warum? Warum nicht Gesellschaft? | urbaniZm

December 17 2012

henteaser
23:36
The British would not be surprised if a demon appeared in London and people turned into rats. American culture has basically repressed all the bad stuff to the point that we have the Pilgrims sitting down for dinner with the Indians and then it's barbecues and skateboard ramps and the moon landing.
The Grim Darkness of Warhammer Fantasy Roleplay Art
Reposted byBaldach Baldach

December 14 2012

henteaser
00:22
[A]t the end of the episode, Applejack accepts the help of Twilight Sparkle, a unicorn. In the final harvesting scene, Twilight Sparkle is shown using telekinetic magic to pluck hundreds of apples from dozens of trees simultaneously; then she floats all the apples across a great distance to their buckets. Combine this with her ability to teleport from place to place at will and the process is staggeringly more efficient than what a mundane earth-pony can achieve.

Applejack’s livelihood depends on selling these apples at market – she even claims in one episode that she needs to pay for her grandmother’s hip replacement. So the question becomes: why hasn’t she been run out of business? Any unicorn running an apple orchard would be able to harvest with a significantly lower investment of labor, and therefore be able to sell those apples at a discount far beyond what any earth-pony could hope to achieve.
Solidarity is Illusion: The Political Economy of My Little Pony: Friendship is Magic | Overthinking It

December 11 2012

henteaser
00:38
autumnyte:
When I was younger, I wish someone had told me straight-up that not all adults experience “a calling”. That many of them never find particular purpose in a career. That sometimes, their job is just what pays the bills and they have to seek satisfaction and fulfillment elsewhere.

Because as an adult, this pervasive notion that there exists a perfect path for everyone, that people should love what they do, and that work is meant to function as a vehicle for fulfilling a person’s grand life destiny is not only inaccurate for many of us, it can be toxic.

The ideal is so ingrained that I have to remind myself constantly I’m not a failure because I don’t adore my job, and because I’m not rocking the world with my work. That is okay.

Sometimes, work is just work. There isn’t always a perfect career path, magically waiting to be discovered. There might not be this THING you were born to do. Sometimes, you discover that what you really want to be when you grow up is “paid”.
driftwood
Reposted fromhairinmy hairinmy viaCubaLibreJr CubaLibreJr

December 06 2012

henteaser
13:20

“The needs of my first-year students come well before any prestigious personal awards offered to me by international academic assemblies,” Rothberg said. “After all, I have dedicated my life to the pursuit of knowledge, and to imparting it to those who are coming after me. I know that’s why these students are here, so I owe it to them.”

Though Rothberg, noted author of The Violent Body: Marxist Roots of Postmodern Homoerotic Mysticism and the Feminine Form in St. Augustine’s Confessions, has attempted to contact Berner numerous times by telephone, Berner has not returned his calls, leading Rothberg to believe that Berner is serious in his condemnation of the professor.

“I’m always stoned when he calls, so I let the answering machine pick it up,” said Berner, who maintains a steady 2.3 GPA. “My roommate just got this new bong that totally kicks ass. We call it Sky Lab.”

Professor Deeply Hurt by Student's Evaluation | The Onion - America's Finest News Source
henteaser
01:01
The ice sheet acts as a huge membrane across which the cracking and popping sounds spread. Underwater microphones proved especially well-suited for these recordings: in a small hole drilled close beneath the surface of the water, the sounds emitted by the body of ice carry particularly well. The most striking thing about these recordings is the synthetic-sounding descending tones caused by the phenomenon of the dispersion of sound waves. The high frequencies of the popping and cracking noises are transmitted faster by the ice than the deeper frequencies, which reach the listener with a time lag as glissandi sinking to almost bottomless depths.
Dispersion of Sound Waves in Ice Sheets « silent listening
Reposted byReisagainst Reisagainst

December 01 2012

henteaser
09:13
The reason everyone is so skeptical about the poor Ferengi scientist is that scientists in the Ferengi culture are a little like really skilled white rappers or squirrels that can jet-ski: they exist, sure, but when you see them, you’re a little like “wait…really? Oh, I guess that IS really happening.”
Fashion It So
henteaser
09:03

And this dialogue happens:

Yuta: Tell me what you want, William. I will do anything you wish.
Riker: You’ve got the night off, remember?
Yuta: I don’t understand. You don’t want me to give you pleasure?
Riker: Not as a servant. I told you…I prefer equals.
Yuta: Even in matters of love?
Riker: Especially in matters of love.
Yuta: I’ve offended you.
Riker: No. I only want to make you as happy as you want to make me. You’re entitled to that.

I have never heard anything that more ardently argues in favor of Will Riker just loving eating pussy.

Fashion It So

November 28 2012

henteaser
13:56
We often ask parents the question: “Which would you rather have your teen doing?  Watching a group of humorous and highly pro-social (moral) ponies, or playing video games where they beat up, torment, kill and murder other creatures (even if they are zombie, orcs or gang members)?  We do realize that many Bronies take part in this video game mayhem; however, it appears that MLP may act as a balancing force in their lives. Please note that the positive guidance aspect of the phenomenon may evoke ridicule and hostility from some individuals (and groups) who feel that religion (sacred scripture) is the ONLY valid source of moral guidance, and that statements like WWPD (What would a pony do?) border on blasphemy.
brony study results
henteaser
10:43
We must do away with the absolutely specious notion that everybody has to earn a living. It is a fact today that one in ten thousand of us can make a technological breakthrough capable of supporting all the rest. The youth of today are absolutely right in recognizing this nonsense of earning a living. We keep inventing jobs because of this false idea that everybody has to be employed at some kind of drudgery because, according to Malthusian-Darwinian theory, he must justify his right to exist. So we have inspectors of inspectors and people making instruments for inspectors to inspect inspectors. The true business of people should be to go back to school and think about whatever it was they were thinking about before somebody came along and told them they had to earn a living.
Buckminster Fuller
Reposted frome-gruppe e-gruppe viawonko wonko
henteaser
10:42

 

 

shadowkixx:

Oh god I saw this a long time ago and just now got it.

d0t0ri
Reposted frompracticaljoke practicaljoke viadobry dobry
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